Das Sakrament der Taufe

"Kinder sind eine Gabe des Herrn, die Frucht des Leibes ist sein Geschenk." (Ps 127,3)

Sie möchten Ihrem Kind den christlichen Glauben weitergeben? Wir freuen uns! In der Taufe wird Ihr Kind feierlich in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen, in deren Glauben es dann mit Ihrer Hilfe und nach Ihrem Vorbild hineinwachsen wird.

Um einen Tauftermin zu vereinbaren und erste Fragen zu klären, wenden Sie sich bitte an die Pfarrkanzlei. Bitte, beachten Sie bei der Terminplanung, dass die Fastenzeit (beginnt mit Aschermittwoch und dauert bis Ostern) traditionellerweise eine Zeit der Taufvorbereitung ist - aus diesem Grund werden in unserem Pfarrverband in dieser Zeit keine Taufen gefeiert.

Nach der Anmeldung zur Taufe wird ein Termin für ein Taufgespräch mit dem Taufspender Ihres Kindes (Priester/Diakon) vereinbart. An diesem Vorbereitungsgespräch nehmen beide Eltern sowie die Taufpatin/der Taufpate teil. Es kann bei Ihnen zu Hause oder im Pfarrhaus stattfinden.

Jedem Täufling soll ein Taufpate oder eine Taufpatin zur Seite gestellt werden. Diese(r) ist Vertreter(in) der Glaubensgemeinschaft, in die der Täufling aufgenommen wird (der Kirche), Bürge/Bürgin für den Glauben des Täuflings und begleitet das Taufkind im Glauben. Sie/er steht dem Täufling bei der Eingliederung in die Kirche bei (diese endet mit der Firmung), bringt das zu taufende Kind zusammen mit den Eltern zur Taufe und hilft dem Patenkind, ein der Taufe entsprechendes christliches Leben zu führen.

Aufgrund der engen Gemeinschaft zwischen der katholischen Kirche und den orthodoxen Kirchen dürfen Angehörige einer orthodoxen oder altorientalischen Kirche das Patenamt in der katholischen Kirche übernehmen - zusammen mit einem/einer katholischen Paten/Patin. Getaufte Personen, die einer anderen nichtkatholischen Kirche bzw. kirchlichen Gemeinschaft angehören (z.B. evangelische Christinnen und Christen) dürfen Taufzeugen sein, ebenfalls nur zusammen mit einem/einer katholischen Paten/Patin. Bei der Rolle der Taufzeugin/des Taufzeugen handelt es sich nicht nur um ein Beweiszeugnis, sondern vor allem um das Zeugnis des Glaubens. Der Taufzeuge/die Taufzeugin legt dem Täufling gegenüber das Zeugnis vom christlichen Glauben ab und bezeugt in ökumenischer Verbundenheit - zusammen mit dem katholischen Taufpaten/der katholischen Taufpatin - Achtung vor dem Glauben des anderen.


Es sind nur entweder ein Pate oder eine Patin oder auch ein Pate und eine Patin möglich (nicht aber zwei Paten oder zwei Patinnen).

Personen ohne religiöses Bekenntnis können weder Taufpaten sein noch die Rolle der Taufzeugen übernehmen.


Für die Anmeldung zur Taufe sind mitzubringen:
 

Kind:

  • Geburtsurkunde
  • Meldezettel

Eltern:

  • Geburtsurkunden
  • Taufscheine (werden vom jeweiligen Taufpfarramt ausgestellt)
  • Heiratsurkunde, Trauungsschein
  • bei Wohnsitz in einer anderen Pfarre als die Taufpfarre: Tauferlaubnis des Pfarrers der Wohnpfarre

Patin / Pate:

  • formale Voraussetzungen - Taufpate/Taufpatin muss:
    • getauft und gefirmt sein,
    • die Eucharistie bereits empfangen haben,
    • mindestens 16 Jahre alt sowie Mitglied der röm.-kath. Kirche sein (darf nicht ausgetreten sein),
    • ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Patenamt entspricht.
  • Taufschein (wird vom Taufpfarramt ausgestellt)
  • Angabe von Name, Beruf, Adresse, Familienstand


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