Eine gesegnete Fastenzeit!

 
Fotograf: Cornelia Weinzierl
Copyright: Pfarre Knittelfeld
 

Fastentücher

Die sogenannten Fasten- oder Hungertücher sind eine seit dem Jahr 1000 belegte Fastentradition. Sie versperrten der Gemeinde in der Fastenzeit den Blick auf den Altarraum, sodass die Liturgie nur mit dem Hören verfolgt werden konnte. Zum körperlichen Aspekt des Fastens kam auch ein seelischer, das sinnbildliche Erfahren der Gottesferne. Von dieser Tradition stammt auch die Redenwendung „am Hungertuch nagen“. Im 16. Jahrhundert erfolgte eine inhaltliche Neuorientierung. Sollte vorher das Kruzifix verhüllt werden, wurden die Hungertücher jetzt mit Darstellungen der Kreuzigung Jesu und der Leidenswerkzeuge Christi gestaltet. In der Fastenzeit sollte die Konfrontation mit dem Leiden Christi verstärkt werden.

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